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Mitteilung der WWA: Brand in der größten Untertagedeponie für gefährliche Abfälle


K+S ist ein Unternehmen, dass die Entsorgung der eigenen Abfälle an die Wand gefahren hat: Haldenlaugen führen zu massiver Salz- und Schwermetallbelastung des Grundwassers, die Verpressung der Abwässer in den Untergrund wird nach Gutachtermeinung weitere Trinkwasservorkommen vernichten und die Produktionsabwässer haben die Süßwasserlebens- gemeinschaft in der Werra vernichtet.
K+S kann nur noch eingeschränkt produzieren, weil die Entsorgungswege gegen das Wasserhaushaltsgesetz und das europäische Gemeinschaftsrecht verstoßen.

Trotzdem gestattet man dem Unternehmen, hochgiftige Abfälle in ganz Europa anzuwerben und in Herfa-Neurode zu lagern. Dies ist die weltweit größte Untertagedeponie für überwachungsbedürftige Abfälle.

In einer solchen Deponie dürfen zwei Dinge keinesfalls passieren: es darf kein Wasser eindringen und es darf nicht brennen. Wasser würde mit den eingelagerten Abfällen reagieren und hochgiftige und explosive Gase entstehen lassen. Ein Brand in einer französischen Untertagedeponie am Rhein hat vor einigen Jahren die Stilllegung von Salzbergwerken erforderlich gemacht, weil sie wegen der durch den Rauch eingetragenen Gifte nicht mehr betreten werden können.

Die Behörden sind aufgefordert, für die Herfa-Neurode endlich ein ordnungsgemäßes Genehmigungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung und Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen. Dies ist bislang nicht geschehen, die Giftmülldeponie ist vielmehr "scheibchenweise" genehmigt worden.

Es muss auch kritisch hinterfragt werden, ob man K+S die für den Betrieb einer Giftmülldeponie notwendige Zuverlässigkeit unterstellen kann.


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