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„Ein längst überfälliger Schritt!“ BUND fordert sofortige Kurskorrektur von K+S


Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bewertet die heutige Ankündigung des Unternehmens K+S zur Auftragsvergabe an die Firma K-Uteck als einen längst überfälligen Schritt. Jörg Nitsch, stellvertretender Bundesvorsitzender des BUND: „K+S produziert seit Jahren auf Kosten der Umwelt. Eine Kurskorrektur muss sofort erfolgen.“

Der BUND ist skeptisch, ob K+S die Entsorgung auf Kosten der Umwelt wirklich zeitnah beenden will. Die heute veröffentlichte Pressemitteilung von K+S enthält hierzu keine Zusagen, sondern nur die Ankündigung langwieriger Prüfungen. Jörg Nitsch vom BUND: „Es wäre fatal für die Glaubwürdigkeit von K+S, wenn die Auftragsvergabe an K-Uteck nur dazu führen würde, dass einer der profiliertesten Kritiker der bisherigen Entsorgungspolitik sich nun nicht mehr öffentlich äußern dürfte.“

K+S hat heute in einer Pressemitteilung mitgeteilt, dass man die Firma K-Uteck mit der Erstellung eines „Konzepts zur Gewinnung weiterer Produkte aus der Aufbereitung von Salzabwässern“ beauftragt habe. K-Utec hatte bereits vor fünf Jahren ein Konzept vorgelegt, wie aus den Salzen, die heute als Abfälle zu hohen Bergen aufgehaldet oder in die Werra eingeleitet werden, verkaufsfähige Rohstoffe gewonnen werden können. Bisher hatte K+S immer bestritten, dass das Konzept von K-Utek umsetzbar wäre.

Thomas Norgall
stellv. Landesgeschäftsführer/Naturschutzreferent
BUND Hessen
Geleitsstraße 14
60599 Frankfurt am Main


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