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RTL-Hessen: „Abwasser-Skandal bei K+S“?!


In dem folgenden Fernsehbeitrag erklärt die Ministerin Hinz, das HLNUG hätte die hydrogeologischen Schlussfolgerungen des Behördengutachters HG aus Gießen im Dezember 2016 akzeptiert - und meint damit das 3 D-Modell.

Die Ministerin bezieht sich hier auf das unten stehende 7-seitige Schreiben des HLNUG vom 16.12.2016.
Dort heißt es zum 3 D-Modell:

„Ihre fachlichen Fragen haben Sie mir mit dem Schreiben vom 12.12.2016 (Az. wie oben) übersandt und um Stellungnahme bis zum 19.12.2016 gebeten. Zusammen mit Ihren Fragen haben Sie mir eine umfangreiche Nachlieferung von Daten und ergänzenden Stellungnahmen zugesandt, die mehrere hundert Seiten umfassen. Angesichts des erheblichen Prüfaufwands der zusätzlich vorgelegten Unterlagen muss ich Ihnen leider mitteilen, dass ich Ihnen die erbetene Stellungnahme zu dem Modellstand Kali 60 des Grundwassermodells voraussichtlich erst Ende Januar 2017 vorlegen kann.“

Das HLNUG hat sich ausdrücklich im Dezember 2016 nicht zum 3 D-Modell äußern können, sondern es erfolgte lediglich eine hydrogeologische Stellungnahme zur Gefährdungseinschätzung des Büros HG bezüglich zweier gefährdeter Trinkwasserbrunnen in Hessen. Dieser Sachverhalt ist schon brisant genug.
Die Stellungnahme zum 3 D-Modell erfolgte erst am 09.02.2017.
Bezüglich der von der Ministerin unterstellten „Inkompetenz“ Ihrer eigenen Fachbehörde sollte man deutlich unterscheiden zwischen den mathematischen Modell-Algorithmen eines Grundwassermodells und den geologischen und hydrogeologischen Eingangsdaten eines solchen! Die Kompetenz des HLNUG ist insoweit selbstverständlich gegeben im Übrigen haben auch schon zuvor andere unabhängige Gutachter die Fehler im Modell bestätigt.

Weis die Ministerin nicht was Sache ist? Machen Sie sich selber ein Bild!


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