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Schlechte Rahmenbedingungen für die Eröffnung der neuen K+S-Kaligrube in Kanada


Der Zeitpunkt könnte nicht schlechter gewählt sein: während sich der Kalipreis wegen des weltweiten Überangebots halbiert hat, muss K+S auch die Produkte der neu eröffneten Grube "Legacy" in Kanada am Markt unterbringen.

Das muss zwangsläufig auf einen Preiskampf mit dem übermächtigen kanadischen Konkurrenten PCS hinaus laufen. PCS hat sich hervorragend vorbereitet, mit den Fusionen des letzten Jahres beherrscht der K+S-Konkurrent den amerikanischen und den ostasiatischen Markt. Dies sind auch die Zielmärkte der Legacy-Grube in Kanada. Wenn die von K+S seinerzeit veröffentlichten Produktionskosten zutreffend sind, dann wird K+S in Kanada ohne Gewinn oder sogar mit Verlust arbeiten.

PCS hatte K+S ebenfalls ein Übernahmeangebot gemacht und vorgeschlagen, die Legacy-Grube in Kanada vorerst nicht in Betrieb zu nehmen. Das hätte die deutschen K+S-Standorte sichern können. Da das K+S-Management eine Fusion mit PCS abgelehnt hatte, muss das Unternehmen die seit Jahren anhaltende Absatzkrise alleine meistern.

Gleichzeitig scheint K+S nicht über das nötige Kapital oder das Know-How zu verfügen, um seine Werke in Deutschland so auszustatten, dass sie den gesetzlichen Anforderungen genügen können.


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