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Mitteilung der WWA: K+S ist robust genug, sich an die Gesetze zu halten


Burckhardt Lohr, der neue CEO der K+S AG hat sich in einem Interview mit der FAZ vom 14.05.2017 auch zu der Abfallentsorgung des Unternehmens geäussert. Er hat klar gemacht, dass er die Entsorgungspolitik des Unternehmens nicht ändern will.

Diese Entsorgungspolitik hatte 2016 zu Betriebsstilllegungen und zu einem Konflikt mit dem Gesetz geführt. Der Hessischen Umweltministerin Priska Hinz (B'90/Die Grünen) wird vorgeworfen, zugunsten des Unternehmens Fachbehörden unter Druck gesetzt und Gutachten verfälscht zu haben.

Burckhard Lohr hat aber auch klar gemacht, dass K+S in seinen Augen robust genug ist, um solche Konflikte überstehen zu können:

"Wir zum Beispiel haben selbst im schwierigen Jahr 2016 eine halbe Milliarde Gewinn (Ebitda) gemacht - trotz schlechtem Kali-Preis, einem warmen Winter, der das Salzgeschäft beeinträchtigt hat, und Produktionseinschränkungen aufgrund der fehlenden Versenkung der Rückstände aus der Kali-Förderung. Das zeigt, wie robust wir sind."

Das zeigt aber auch, wie unnötig es war, die Belegschaft zu beunruhigen und eine Menschenkette im Werrarevier zu inszenieren, um auf die "schlechte Lage" des Unternehmens hinzuweisen.

Es zeigt auch, dass die Behörden den Mut haben können, von K+S die Einhaltung der Gesetze und Investitionen in moderne Aufbereitungstechnologie zu verlangen

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