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Der Masterplan, eine neue grüne Mogelpackung und Beruhigungspille für die EU?


Am gestrigen Tag wurde er verkündet. Er basiert auf mehreren Eckpunkten:

  • Der weiteren Versenkung bis 2021 – diese ist rechtswidrig. Die Stellungnahme des Thüringer Landesverwaltungsamtes zum Versenkantrag bestätigt dies erstmalig. Grund- und Trinkwasser sind bereits beeinträchtigt und gefährdet. Das 3-D-Modell ist manipulativ und funktioniert nicht. Wo ist die Stellungnahme der hessischen Fachbehörde? Uns wird sie mit dem Hinweis vorenthalten, es gäbe keine!
  • Der Abdeckung der Halden – Die technische Machbarkeit wurde bisher nicht nachgewiesen, man hatte bis gestern den Standpunkt, die steilen Haldenflanken können unmöglich abgedeckt werden. Heute ist diese Lösung Bestandteil eines „Masterplanes“.
  • Der Einlagerung von Lauge unter Tage - bis gestern sah man darin eine Gefährdung für die Lagerstätte und diese Lösung war für Salzbergwerke ein Tabu! Heute ist dies ebenfalls Bestandteil des „Masterplanes“ und ein Pilotprojekt.
  • Der Eindampfung nach dem Kainit-Kristallisations-Flotations-VerfahrenStellungnahme der WWA vom 02.12.15
  • Der Pipeline zur Oberweser – jetzt bezeichnet als „Werra-Bypass, falls er notwendig wird“. Wird er notwendig? Fragezeichen über Fragezeichen!

K+S wehrt sich bereits gegen den mit ihm „abgestimmten“ Masterplan.


Thüringen sagt: „Der Schutz unseres Grund- und Trinkwassers hat oberste Priorität….“
Hessen sagt: „..Denn über allem steht die, die Grund- und Trinkwasserqualität nicht zu gefährden.“
Wie verträgt sich dieser Anspruch mit einer weiteren „letzten“ Versenkgenehmigung?

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