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Heringen (Werra) –versinkt eine Stadt in der Salzabwasserlauge? Warum nimmt die Öffentlichkeit keine Notitz davon?


Warum ist davon bis heute nichts an die Öffentlichkeit gelangt? Warum interessieren sich die Medien nicht dafür? Warum befassen sich Grüne und Umweltschützer nicht mit diesem Thema?
Über viele Jahrzehnte kämpft die Stadt bereits mit den Folgen der Kalilaugenentsorgung. Doch anscheinend haben die Vorteile durch die Kaliindustrie überwogen und man hat die Nachteile zähneknirschend in Kauf genommen. Hessisches Umweltministerium, Regierungspräsidium, Landratsamt – alle wissen seit vielen Jahren Bescheid. Doch jetzt scheint sich das Blatt zu wenden und ein Bürgermeister packt aus:

  • Die kommunale Kläranlage droht zu kippen – 40g Salz pro Liter Abwasser sind im Zulauf und man droht dem Bürgermeister mit der Staatsanwaltschaft, wenn er nichts dagegen unternimmt.
  • Betonrohre des städtischen Kanalsystems befinden sich durch den Salzabwasserangriff in Auflösung.
  • In einem Stadtteil führt der Laugenzutritt zu Inkrustierungen und dadurch bedingtem Rückstau in einem neuen Kanal und dies bis in die Keller.
  • Die städtischen Brunnen sind schon lange wegen Versalzung verloren und man musste bereits vor Jahren einen Wasserbeschaffungsverband gründen. Nun fordert der Bürgermeister 20 Millionen Euro von der Hessischen Umweltministerin um die Wasserversorgung aufrechtzuerhalten!

Alles zu finden auf der Internetseite der Stadt Heringen. Wir haben es für Sie hier zusammengestellt.


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